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Die Vorstandschaft des MSC-Ketsch
Veröffentlicht unterAllgemein|Kommentare deaktiviert für Willkommen beim MSC Ketsch
Nur im Traum hätte man gedacht, dass das diesjährige Glühweinfest des MSC Ketsch bei idealer Wetterlage, also viel Schnee und Temperaturen unter Null stattfinden wird.
Schnell füllten sich die Tische mit Besuchern aus dem eigenen Verein, der Ketscher Bevölkerung, welche die Örtlichkeit nutzen, um bei ihrem Dreikönigsspaziergang eine Pause mit einem heißen Glühwein und einer Knackwurst einzulegen.
Besonders erfreulich war aber auch, dass Mitglieder anderer Vereine wie z. Bsp. der Oldtimerfreunde Heidelberg mit einigen Leuten vor Ort waren und somit den dem ADAC angeschlossenen MSC Ketsch tatkräftig zu unterstützen.
“ Wieder einmal ein tolles Fest, was unbedingt in den folgenden Jahren beibehalten werden sollte! Die erfrischende Resonanz macht Hoffnung auf ein weiteres erfolgreiches neues Jahr „, so das einstimmige Resumee der Vorstandschaft des MSC Ketsch.
Am Samstag, den 13.12.2025, fanden sich die Mitglieder des MSC Ketsch zur diesjährigen Abschlußfeier zusammen.
Das Restaurant “ Bootshaus“ in Ketsch wurde abermals für diese Zusammenkunft ausgesucht, weshalb wohlschmeckende Speisen und eine angenehme Atmosphäre gewährleistet waren.
Nach der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden Dieter Mummert und der Verköstigung der Teilnehmer in weihnachtlichem Ambiente, konnte der Sportleiter des MSC – Reiner Kurz – die Fahrerwertung der an dieser Challenge teilgenommenen MSC-Mitglieder, bekannt geben.
Hierbei werden Fahrten der Mitglieder bewertet, welche mit ihren Fahrzeugen – Auto oder Motorrad – Locations in ganz Europa besuchen, welche im Zusammenhang mit dem Motorsport oder auch der Präsentation historischer Fahrzeuge stehen. Es wurden oft auch unter widrigen Bedingungen lange Fahrten zu Rennen wie z.Bsp. Le Mans in Frankreich, Sachsenring etc. duchgeführt und hierbei natürlich auch der dem ADAC angeschlossenen Club MSC Ketsch vertreten und repräsentiert.
Am meisten “ Tachopunkte“ konnten sich hierbei Reiner Fuchs und sein Mitstreiter i.S. Motorradtouren “ Micky“ Klaus Schmeisser, ergattern. Sie sind aber auch jedes Jahr auf diversen MotoGP Rennen mit ihren eigenen Motorrädern unterwegs und somit ist der in der Challenge gewonnene Benzingutschein auch mehr als verdient!
Doch jeder Teilnehmer wurde mit einer Urkunde entsprechend bedacht.
Schließlich rief der 1. Vorsitzende Mummert auch die weiblichen Helferlein auf, welche sich im Laufe des Jahres immer wieder für den reibungslosen Ablauf der Events unentgeltlich zur Verfügung stellen. Nach berechtigtem Ablaus der Mitglieder wurden sie jeweils mit einem Blumengeschenk bedacht, um so ihre Wertschätzung aufzuzeigen.
Nun konnte man auf den gemütlichen Teil des Abends übergehen – die vollzählig teilgenommene Vorstandschaft konnte zufrieden und mit großer Zuversicht das Jahr 2025 für den MSC Ketsch ausklingen lassen. Die neuen Herausforderungen beginnen schon wieder mit dem “ Glühweinfest “ am 6. Januar beim Clubhaus….aber hiervon wird noch einmal seperat berichtet.
Ketsch. Diesem Zusammenhang begegnet man immer wieder: Unterwegs sein, bedeutet Freiheit empfinden. Das gilt vor allem für die individuelle und motorisierte Mobilität – noch einmal etwas mehr, wenn man vier Räder durch zwei ersetzt. Das Motorrad, das wurde beim jüngsten Enderle-Motorradtreffen auf dem Areal des Motorsportclubs (MSC) Ketsch einmal mehr überdeutlich, ist wohl das mythisch meist aufgeladene Fortbewegungsmittel – und das nicht erst seit dem legendären Biker-Film „Easy Rider“ aus dem Jahr 1969. Motorradfahren sei schlicht Freiheit, sagt der MSC-Vorsitzende Dieter Mummert.
Für Ulrike Bäuschlein steht das Motorrad gar für die Erfüllung ihrer Träume. Die heute 68-jährige aus Edingen hat mit 55 den Motorradführerschein gemacht und in diesen 13 Jahren mittlerweile 128.000 Kilometer bewältigt. Sie wollte ihn schon mit 18 machen, aber ihr Vater habe es verboten. Dann kamen der Ehemann und die Kinder und irgendwie ging der Wunsch etwas unter.
Motorradfahren so lange die Knochen mitspielen
Doch wie so oft, so Bäuschlein, kommen die Dinge von früher irgendwann wieder hoch. Und genau so war es bei ihr. „Diesen Wunsch musste ich mir erfüllen.“ Heute fährt sie eine Honda 750 mit knapp 60 PS und ist glücklich. Nur wenn es zu heiß ist, sei das Glück nicht mehr ganz so groß. Sicherheit geht vor und das bedeutet gute Kleidung, die bei Hitze nicht ganz optimal sei, so die begeisterte Motorradfahrerin.
Eine Einschränkung, die Mummert teilte. Für ihn gehört das Motorrad seit seinem 18. Geburtstag dazu – genau wie das Zelt zum Übernachten. Auch hier beim MSC blieben einige Fahrer über Nacht. Die Knochen, so Mummert, seien nicht mehr jüngsten und, ja, morgens knackt es ein oder zweimal, aber noch geht es.
Motorradfahren und Zelten sind tatsächlich für einen beachtlichen Teil der Biker hier ein selbstverständliches Duo. Zum Beispiel für Rolf Bernhardt und Karl Gros: Letzterer, 75 Jahre alt, kam zum neunten Enderle-Motorradtreffen aus Kaiserslautern mit seiner Moto Guzzi California, einem Motorradgespann – für ihn „ein Traum in Motorrad“.
So sehr die Motorräder hier glänzen, bei den Jüngeren scheint die Magie so nicht mehr zu ziehen. Zumindest nicht die Art von Motorradmagie, die an einen Verein gekoppelt ist. Derzeit hat der Verein 122 Mitglieder. Die aber einen recht hohen Altersdurchschnitt aufweisen. Ein Grund dafür sieht Mummert in den Kosten.
Der Führerschein und ein Motorrad seien enorm teuer geworden. „Das kann sich wirklich nicht mehr jeder leisten.“ Aber der Verein will nicht aufgeben. Motorradfahren sei jenseits des Vorwärtskommens ein Erlebnis. Vielleicht kämen irgendwann wieder ein paar Junge, die die Leidenschaft für Motorrad und in der Folge den dazu passenden Verein entdeckten.
Die, die diese Kombination entdeckt haben, bleiben lange, wie Heiner Berger. 1971 ist er dem Verein beigetreten und stand von 1998 bis zum Frühjahr 2025 als Kassierer in der Verantwortung. 54 und 27 Jahre, die in den Augen Mummerts eine Ehrung wert sind. Gemeinsam mit seiner Frau Ute Berger, ebenfalls Vereinsmitglied, wurde Heiner Berger offiziell für sein großes Vereinsengagement geehrt. Auch wenn er seit ein paar Monaten nicht mehr Kassierer ist, verbunden und aktiv bleibt er. Beim Enderle-Motorradtreff ist er für die Küche verantwortlich.
Und damit ein Grund, warum sich am Wochenende sicher an die 40 Motorradfahrer ins Bruchgelände verirrten. Eine gemütliche Zusammenkunft unter dem schönsten Stern mit Motor, nennt es Mummert. Das Enderle-Motorradtreffen-Rezept ist dabei ganz einfach. Mit dem Motorrad fahren, sich Geschichten erzählen, etwas Essen und Trinken und im Schatten der Bäume entspannen – wirklich ganz einfach und unübersehbar wirkmächtig.