Willkommen beim MSC Ketsch

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Es lohnt sich also ab und zu mal bei uns vorbeizusehen um neue Seiten, Bilder, Berichte und Termine zu entdecken.

Die Vorstandschaft des MSC-Ketsch

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Nach dem Treffen ist vor dem Treffen,

……………..so in etwa werden es die Mitglieder des MSC Ketsch, aber auch vor allem die Hauptdarsteller selbst – die Motorradfahrer aus einem Umkreis von etwa 900 km sehen!

Auf ein Neues hat der dem ADAC angeschlossene MSC Ketsch bewiesen, dass man mit dem Zusammenhalt der Mitglieder und intensiver Organisation ein unvergessliches Event auf die Beine stellen kann.

„ Ein vier Sterne Treffen „ , so wurde dieses Treffen von Teilnehmern betitelt, da es offenbar an nichts gefehlt hat.

Vermutlich hat der viel zu früh von uns gegangene Jürgen T.  bei Petrus ein gutes Wort für den MSC eingelegt, sodass diese Veranstaltung bei Kaiserwetter durchgeführt werden konnte. Ihm zu Ehren scheuten auch einige Motorradfahrer nicht den Weg zu seiner letzten Ruhestätte – eine ehrenvolle Geste, wie ich meine!

Und genau diese Menschlichkeit und Kameradschaft ist es, das diese zum Teil zotteligen Kerle und coolen Mädels immer wieder den Weg nach Ketsch auf sich nehmen und teilweise über 800 km in Kauf nehmen, um mit ihren Kameraden das eine oder andere Bierchen zu schlürfen und hierbei über die Alltagsprobleme , aber auch insbesondere über ihre schönen Bikes zu plaudern.

Viele langjährige Freundschaften sind hierdurch entstanden und werden mit Argusaugen gepflegt! 

Um ein paar Eckdaten zu benennen, hier ein kleiner Auszug dieser tollen Biker-Kameraden:

Die älteste Teilnehmerin, Ulrike Wasner aus Worms ist bereits über 70 Jahre alt und noch immer für das Treffen in Ketsch begeistert.

Die jüngste Teilnehmerin war Franzi Pfaff, welche mit ihren eins und dreijährigen Kindern der Veranstaltung beiwohnte. Die Kinder durften im Gespann bei ihrem Opa mitfahren – wie cool ist das denn??? 

Die Mama kam aber mit dem eigenen Motorrad gefahren.

Weitere Wertungsbelege hier in kurzem Zeitraffer:

Damenwertung:

Platz 1    Ramona Senkler im Gespann aus Itzehoe mit Tochter – 650 km

Platz 2    Uli Hansen vom Niederrhein – 420 km

Platz 3    Marlen Steinert Tettnag/Bodensee –  319 km


Herrenwertung:

Platz 1    Peter und Simone Fröhlich von Flensburg/Eckernförde – 830 km

Platz 2   Johann Oltmann aus Emden – 570 km

Platz 3    Luc und Anni van Steenbergen aus Belgien – 550 km


Gespannwertung:

Jürgen Hillman aus Syke/Bremen – 540 km


Clubwertung:

Platz 1    MSC Schüttdorf (Kreis Nordhorn/Bad Bendheim) – 2760 km
(6 Fahrer)

Platz 2    Golden Girls (Dortmund) – 1020 km
(3 Fahrer)

Platz 3    Biker Stammtisch Bodensee – 840 km
(3 Fahrer)

Auch unser Bürgermeister Jürgen Kappenstein oder Chef de la mairie hatte mit seiner Gattin dem Event beigewohnt. Es ist schön zu wissen, dass der MSC Ketsch auch hier wertgeschätzt wird. Nun, er fährt ja selbst gerne Motorrad, sofern es seine kostbare Zeit zulässt.

Ein schönes Fest wurde wieder insbesondere durch die Mitglieder des MSC Ketsch ins Leben gerufen und als am Sonntag nach dem Frühstück die Heimfahrt anstand, hatten viele ein weinendes und ein lachendes Auge.

Zum Einen, dass die beiden Tage wieder vorbei waren und zum Anderen, dass nach dem  Treffen auch wieder vor dem Treffen ist !                                                soe 

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Oldtimertreffen beim MSC Ketsch : „ Und Petrus hat doch Benzin im Blut!“

Azurblauer Himmel und angenehme Sonnenstrahlen begleiteten das Oldtimertreffen  des MSC Ketsch am 1. Maifeiertag, wodurch allerbeste Voraussetzungen für ein herrliches Treffen geschaffen waren.

Schon am frühen Morgen fanden sich die Helfer der Mitglieder des MSC Ketsch  am Bruchgelände ein, um alle nötigen Vorbereitungen für ein gelungenes Spektakel zu treffen.

Speziell auch die Jugend der DLRG hat hier mir vollem Einsatz aufgezeigt, dass sie nicht nur Ihr Smartphone beherrschen, sondern auch tatkräftig diese Veranstaltung unterstützen, sodass sie auch in Zukunft bei diesem Event nicht mehr wegzudenken sind!

Die stolzen Besitzer von etwa 400 Old –und Youngtimer Fahrzeugen fanden sich schon ab 9.00 Uhr morgens auf dem Festgelände der Gemeinde Ketsch ein, wo die Teilnehmer durch einen Zielbogen fuhren und sich direkt dahinter beim MSC anmelden konnten.  

Als einer der ersten Vertreter kam ein amerikanisches Abschleppfahrzeug, welches in den Farben rot-weiß  top restauriert war und glücklicher Weise an diesem Tag nicht zum Einsatz kommen musste.

Ab und an war ein lautes Krollen der großvolumigen V8 Boliden zu vernehmen, welche den Weg aus der Pfalz zu uns fanden. Cadillac, Chevrolet, Pontiac und  sogar ein seltener Auburn  konnten von den vielen Zusehern bestaunt werden. 

Tolle „ Brot und Butterfahrzeuge“ der 50er Jahre wie Loyd, Messerschmitt oder Goggomobil erfuhren nicht weniger Interesse und es zeigte auf, dass man auch mit 2 Zylindern an Ziel kam.

Der berühmte „ Nitribit „ Mercedes 190 SL konnte in neuwertigem Zustand in Augenschein genommen werden. Hier wurde durch den Besitzer alle Fragen zu diesem Wagen vor Ort beantwortet.

Natürlich fanden sich auch die Mitglieder der Oldtimerfreunde Heidelberg und Wiesloch ein, was die Zusammengehörigkeit und den Zusammenhalt der hiesigen Oldtimerszene unterstützt.  

Aber auch Traktoren von Lanz, Hanomag und Eicher haben keine Mühen gescheut und sind aus der Pfalz trotz gesperrter Salierbrücke mit einer Anfahrt von 60 km zum Ketscher Treffen getuckert!

Auch waren exclusive Sportwagen zu sehen wie z.Bsp. Ferrari 348, Lamborghini Diabolo, Jaguar E-Type, De Tomaso Panthera und natürlich Porsche 911 zu bestaunen.

Ebenso ein Highlight waren 13 Opel GT – nicht ganz so teuer, aber nicht minder rassig und schön – welche auch sehr selten sind und  alljährlich im Schwarm in Ketsch einfliegen. Ganz  nach dem alten Werbeslogan „ Nur Fliegen ist schöner „ 

Ebenso waren die vielen Mopeds von Kreidler RS/RM, Hercules und Zündapp eine Augenweide und viele Teilnehmer fühlten noch einmal die Stimmung der 70er Jahre, wo diese Zweiräder zum Alltag gehörten und heute fast vollständig vom Straßenbild verschwunden sind.

Die großen Maschinen wie Laverda, Honda , BMW, Kawasaki und viele mehr waren durchweg in sehr gepflegtem Zustand und ließen das Herz eines jeden Motorradinteressierten höher schlagen.

Bei 400 Fahrzeugen ist es nicht möglich, alle teilnehmenden Raritäten aufzeigen, aber man kann feststellen, dass dieses Treffen immer mehr an Zuspruch erfährt und der MSC Ketsch mit der Unterstützung des ADAC und der großartigen DLRG-Jugend einen tollen Job gemacht haben.

Aufgrund der großen Anzahl der Teilnehmer hier auch noch ein Dank an die Gemeinde Ketsch, welche die Aktivitäten des MSC immer auch tatkräftig unterstützt.       söh 

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7. Opel GT Treffen 2019

Zum siebten Mal treffen sich GT – Begeisterte aus ganz Deutschland und den Nachbarländern beim MSC Ketsch, um kleine Ausfahrten zu machen, Benzingespräche zu führen und insbesondere alte Freundschaften zu pflegen.
Am Freitag , den 12.07.2019 werden ca. 15 GT-Fahrzeuge bis zum frühen Abend im Odenwald unterwegs sein und hierbei die Eine oder Andere Bergrennstrecke befahren. Gutes Essen sowie Kaffee und Kuchen werden den Tag abrunden. Abends ab 18.00 Uhr gemütliches Beisammensein auf dem Vereinsgelände des MSC Ketsch. Der MSC Ketsch ist dem ADAC angeschlossen!
Auch hier können interessierte Gäste gerne teilnehmen.
Am 13.07.2019 können alle Teilnehmer und natürlich auch Gäste ab 10 Uhr morgens wieder auf dem Clubgelände des MSC zum Kaffeetrinken erscheinen und zusammen den vorherigen Tag in Gesprächen Revue passieren lassen. Zur Mittagszeit wird beim MSC gegrillt und Steaks /Würste/Salate etc.angeboten.
Ab 14.00 Uhr wird dann eine gemeinsame Ausfahrt mit vermutlich zw. 30-50 Opel GT´s stattfinden. Das Ausflugsziel wird erst vor Ort bekannt gegeben werden.
Übernachtungsmöglichkeiten sind selbstständig zu buchen.
Bei eventuellen Rückfragen Mail an: gt.power@web.de

Es wird wieder brummen im Hardtwald…….im freue mich jedenfalls jetzt schon sehr!
Euer Werner Söhnlein

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Weichen für das neue Sportjahr gestellt

Anfang Februar trifft sich der Motorsportclub Immer im Vereinslokal „Zum Lamm“ zur Jahreshauptversammlung. Der 1. Vorsitzende Reiner Kurtz begrüßte die anwesenden Mitglieder sowie den Ehrenvorsitzenden Hans Hirsch. Nach dem Verlesen der Tagesordnung wurde zunächst der drei im vergangenen Jahr verstorbenen Mitglieder Willi Lörch, Manfred Sturm und Jürgen Teuschel gedacht, bevor man zu den weiteren Punkten der Tagesordnung überging.

In seinem Jahresrückblich berichtete Kurtz über das schneefreie Glühweinfest und den Ketscher Motorsporttag am 1. Mai. Das sonnige Wetter war optimal für die Freunde alter Fahrzeuge und so trafen sich im vergangenen Jahr mehr als 300 Enthusiasten mit Ihren Oldtimern vor der Rheinhalle.  Da die Anzahl der helfenden Mitglieder weiter abnahm, wie bei anderen Vereinen auch, hat man im Vorfeld versucht, Hilfe von außerhalb zu finden. Mit der DLRG-Jugend holte man sich einen Partner mit ins Boot, der sich als kompetent erwies und sicherte sich diese Unterstützung auch für die Veranstaltung am Maifeiertag 2019. Das 41. Enderletreffen für Motorradfahrer mit zahlreichen altbekannten und auch neuen Teilnehmern wurde  erneut zu einem großen und erfolgreichen Begegnungsfest mit Teilnehmern aus dem Norden (Bremen und Emsland), Osten (Magdeburg), Westen (Dortmund und Bonn) und Süden (Bodensee) sowie aus dem Ausland (Luxemburg, Frankreich, Österreich). Mit einem Zwiebelkuchenfest im Oktober und der Winterfeier Anfang Dezember wurde die Reihe der Veranstaltungen dann geschlossen. Der Boden des Vereinsgeländes wurde im Herbst saniert und die Wasserinstallation im Küchenunterstand erneuert.                                                                                       

In seiner zweiten Funktion als Sportleiter sprach Kurtz von den Erfolgen der aktiven Mitglieder bei Motorrad- und Oldtimertreffen, von den Besuchen bei Rennsportveranstaltungen und Museen und von der Jahresendwertung mit Reiner Kurtz (1. Platz), Rainer Fuchs (2. Platz) und Ulla Kurtz (3. Platz). In den Monatsversammlungen waren durchschnittlich 14 Mitglieder anwesend.

Der Schatzmeister berichtete von finanziellen Erfolgen bei den einzelnen Veranstaltungen und von einem zufriedenstellenden „Vermögen“ zum Jahresende, was von den Kassenprüfern Dieter Schmidt und Volker Neureither bestätigt wurde. Bevor man zu den Neuwahlen in verschiedenen Positionen kam, wurde der bisherige Vorstand entlastet und anschließend Mitglieder in die neu zu besetzenden Ämter gewählt: 2. Vorsitzende ist weiterhin Ulla Kurtz, stellvertretender Kassier Klaus Weber, Schriftführer Werner Schwab, Pressewart Werner Söhnlein, Sportleiter Reiner Kurtz und 1. Kassenrevisor Volker Neureither. Die Betreuung älterer Mitglieder übernehmen weiterhin Ute Berger und Hans Hirsch. Für häufigen Versammlungsbesuch sollte Hans-Joachim Hohensee geehrt werden, der jedoch leider aus Krankheitsgründen dieses Mal fehlte. Das Ehrenpräsent wurde ihm am Krankenbett überreicht.

Mit den Hinweisen auf die Veranstaltungen in 2019 (Oldtimertreffen am 1. Mai, 42. Enderle-Motorradtreffen am 1. Juli-Wochenende und das 7. Opel-GT-Treffen am 12.-13.7., gemeinsamer Besuch des Ketscher Fastnachtszuges und Fahrt zum Lichterfest in Luisenpark Mannheim am 22.Februar) wurde die Versammlung beendet.

Soe

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Dem schlechten Wetter getrotzt …

… haben die zahlreichen Besucher des Ketscher ADAC-Ortsclubs am Dreikönigstag. Der Motorsportclub hatte zum Jahresauftakt Mitglieder, Freunde und Gönner zu einem Glühweinfest eingeladen. Bereits vor dem offiziellen Beginn trafen die ersten Besucher ein und man genoss die angebotenen Speisen und Getränke. Auch wenn kein Schnee lag und auch kein Frost herrschte, ließen sich die Gäste den hausgemachten Glühwein munden. Bei nasskaltem Wetter und Temperaturen von 6° C waren die heißen Getränke eine Wohltat. Ebenso zum Wohlbefinden beigetragen hat eine Portion Chili con Carne oder die eine oder andere Wurst.

Bald hatten sich verschiedene Gruppen und Grüppchen gefunden und die Gesprächsthemen schienen kein Ende zu nehmen. Bei den zahlreichen Gesprächen hat man hat die verschiedensten Begebenheiten bei den diversen Veranstaltungen der vergangenen Saison Revue passieren lassen. Neue Termine wurden mitgeteilt man verabredete sich bereits jetzt, in der bevorstehenden Saison an der einen oder anderen Veranstaltung gemeinsam teilzunehmen. Rundherum war es also mal wieder ein gelungener Saisonauftakt.                                                  Heiner

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Jahresausklang beim Motorsportclub

Wie alljährlich fand letzten Samstag im Gasthaus „Goldenes Lamm“ in Ketsch die Winterfeier des MSC Ketsch (ADAC )mit Fahrerehrung und Ehrung langjähriger Mitglieder statt. Die Begrüßung erfolgte durch den ersten Vorsitzenden Reiner Kurtz, der zu Beginn seines Jahresrückblicks zunächst Jürgen Teuschel gedachte, dem langjährigen Schriftführer, Pressewart und Sportleiter, der Anfang November plötzlich verstorben ist. 

Das Jahr begann für den MSC Ketsch  wie immer mit dem Glühweinfest am 6. Januar auf dem Vereinsgelände. Der 1. Mai ist ebenfalls ein Traditionstermin an dem nun schon zum 13. Mal das Oldtimertreffen stattfand. Der Wettergott meinte es an diesem Tag gut und so fanden weit über 300 Tellnehmer den Weg nach Ketsch. Das nächste Highlight war Anfang Juli das gut besuchte 41. Enderle-Treffen für Motorradfahrer, wiederum auf dem Vereinsgelände. Die zahlreichen Stammgäste sowie etliche neue Teilnehmer hatten wieder ein paar Tage lang Gelegenheit  „Benzin zu reden“ und sich zwischendurch bei den hochsommerlichen Temperaturen in einem 9.000-Liter-Pool zu erfrischen. Einhellig verabredete man sich zum Besuch des 42. Treffens am 5.-7. Juli 2019. Die letzte Veranstaltung war dann im Oktober ein vereinsinternes Zwiebelkuchenessen mit neuem Wein. 

Bei den Ehrungen waren zunächst die Motorradfahrer an der Reihe. Insgesamt 17.609 Wertungspunkte haben die Mitglieder erreicht. Davon gingen ca. ¼ allein auf das Konto von Reiner Kurtz, der damit zum 13. Mal in Folge MSC-Clubmeister wurde. Auf den weiteren Plätzen landeten Rainer Fuchs, Ulla Kurtz, Heiner Berger, Klaus Weber, Hans-Joachim Hohensee und Dietmar Geschwill, die bei Besuchen von diversen Rennsportveranstaltungen in Assen, Le Mans, am Sachsenring und in Hockenheim, sowie bei Motorradtreffen u.A. in Bremen, Dortmund, Emden, in Frankreich und Österreich, sowie am Bodensee als Teilnehmer oder Besucher anwesend waren. Des Weiteren wurden zahlreiche Museen und Oldtimerveranstaltungen in Deutschland, Österreich und Tschechien besucht. Die Geehrten erhielten Urkunden und z.T. Tankgutscheine. Kurtz bedankte sich bei allen, die im vergangenen Jahr durch ihren Einsatz zum Wohl des Vereins beigetragen haben.

Und dass man sich beim Motorsportclub wohlfühlt sieht man daran, dass 8 Personen für insgesamt 340 Jahre Mitgliedschaft geehrt werden konnten. Dies waren im Einzelnen Marlies Sturm (25 Jahre), Markus Schneider, Manfred Hirsch, Klaus Schäfer, Anni Pfaff und Ute Berger (je 40 Jahre), Hans-Joachim Nieder für 50 Jahre und Hans Hirsch für sagenhafte 65 Jahre. Die Jubilare erhielten Urkunden und dazu Wein, Sekt, Geschenkkorb und Essen-Gutschein. Leider konnten einige der zu Ehrenden aus gesundheitlichen Gründen oder wegen Überschneidungen mit anderen Terminen nicht anwesend sein. Die Übergabe erfolgt dann bei der Jahreshauptversammlung am 1. Februar 2019.

Nach der Stärkung vom Büffet konnten die Besucher Lose erwerben für eine gut bestückte Tombola ohne Nieten und nach der humorigen Übergabe der Gewinne und etlichen Gesprächen ging ein harmonischer Abend zu Ende.                       Ulla

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Reiner Kurtz von der Gemeinde Ketsch geehrt

Am 05.12.2018 ehrte die Gemeinde Ketsch am Tag des Ehrenamtes verdiente Vereinsmitglieder und Sportler in der Rheinhalle.

Unter den Geehrten war diese Jahr auch unser 1. Vorsitzender Reiner Kurtz.

Reiner Kurtz – seit 2001 1. Vorsitzender des MSC Ketsch

Reiner Kurtz ist am 01. Oktober 1996 in den MSC Ketsch eingetreten. In den Jahren 1999 und 2000 war er 2. Vorsitzender und seit 2001 bis heute (18 Jahre) 1. Vorsitzender. Dazwischen hatte er in den Jahren 2000 und 2001 das Amt des Jugendleiters inne. In dieser Zeit hatte unsere Motorsport-Jugend ihre stärkste Epoche. Reiner hatte sich aufopfernd um die jungen Motorsportler gekümmert. Neben dem Gokartfahren gab es auch Unterricht in Fahrzeug- bzw. Motortechnik, Reifenwechseln oder auch das Flicken eines platten Fahrradreifens. Aufgrund personeller Unterbesetzung in der Vorstandschaft liegt seit 2015 auch noch das Amt des Sportleiters in seinen Händen. Daneben ist er viel mit dem Motorrad und auch vereinzelt mit dem Auto in Sachen Motorsport unterwegs, z.B. bei regelmäßigen Besuchen des Motorrad-WM Laufes am Sachsenring und diverser Veranstaltungen auf dem Hockenheimring. Bei diversen Motorradfahrertreffen im In- und Ausland repräsentiert er unseren Verein und auch den guten Namen der Gemeinde Ketsch. Durch diese fahrerischen Aktivitäten hat er es inzwischen 12 Mal zur Clubmeisterschaft gebracht. Die Organisation des Ketscher Motorsporttages mit Oldtimertreffen jeweils am 01. Mai und das Enderle Treffen für Motorradfahrer jeweils im Juli tragen ebenfalls seine Handschrift. Außerdem hat Reiner sich maßgebend für den Bau unseres Clubhauses eingesetzt, das es ohne seine unermüdliche Arbeit und Tatkraft wohl so nicht gäbe.

Die Vorstandschaft und die Mitglieder des MSC freuen sich mit Reiner für diese Auszeichnung und Würdigung seiner Arbeit seitens der Gemeinde Ketsch und wünschen ihm noch weiterhin viele Jahre der Freude innerhalb unserer Gemeinschaft.           Heiner

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Jürgen Teuschel ist auf seine letzte große Fahrt gegangen

1948 – 2018

Als mich die Mail erreichte, dass Jürgen am 03.11.2018 plötzlich und unerwartet verstorben ist, zog es mir erstmal die Beine weg. Mehrmal musste ich den Text lesen um so langsam zu realisieren, dass er sich auf seine letzte große Fahrt aufgemacht hatte.

Und gleichzeitig schossen mir unzählige Erinnerungen an gemeinsame Zeiten durch den Kopf. Kennengelernt hatten wir uns 1973 bei den Motorradfreunden Schwetzingen, die Jürgen mitbegründet hatte. Die Stadtschänke in Schwetzingen war unser „Hauptquartier“. Dort trafen wir uns regelmäßig um über unser gemeinsames Hobby Motorräder zu reden und gemeinsam unzählige Touren zu Treffen im In- und Ausland vorzubereiten. Jürgen war mit seiner blauen 500er Honda eine „Institution“ im Rhein-Neckar-Kreis. Auf den Motorradturnieren und -slaloms der Interessengemeinschaft Motorrad, bei Zuverlässigkeitsfahrten auf dem Hockenheimring, bei nationalen und internationalen Motorradfahrertreffen und an den Rennstrecken Europas tauchte Jürgen mit seiner Honda regelmäßig auf. Er war der erste, den ich kannte, der es schaffte, mit seinem Motorrad mehr als 100.00 km zusammenzufahren. Als die Kilometrierung wieder auf Null sprang, hat er sich so geärgert, dass der Kilometerzähler nur fünf Stellen hatte, dass er sich eine kleine Eins bastelte und vor die Kilometrierung klebte. So konnte jeder sehen, welche Leistung er und die Honda schon vollbracht hatten.

1976 sind er, Peter Geiss und ich dann in den MSC Ketsch eingetreten. Der damalige Vorsitzende, Jakob Pfaff, hatte beste Beziehungen zum Renngeschehen in Hockenheim und so konnten wir bei den Maipokalrennen im Fahrerlager im Motodrom unseren Idolen ein Wochenende ganz nahe sein.

Es kam, wie es kommen musste. Kurz nachdem wir in Ketsch aktiv waren, wurden wir auch mit verschiedenen Posten und Ämtern im Verein betraut. All die mehr als vierzig Jahre, die Jürgen im MSC aktiv war, hatte er einen Posten inne und hat als Sportleiter, Schriftführer und als Pressewart den Verein unterstützt und auch maßgeblich geprägt. Insbesondere das Schreiben war ihm wie auf den Leib geschneidert. Unzählige Artikel über unser Vereinsleben sind so entstanden und wurden in der lokalen Presse entsprechend veröffentlicht. Auch unsere Homepage, die ich seit einigen Jahren betreue, hätte ohne die fleißigen Artikel und Berichte von Jürgen kaum bestehen können.

Er war immer noch begeistert viel mit seinem Motorrad unterwegs und hat den Namen unseres Vereins und den der Gemeinde Ketsch in alle Welt getragen. Ohne die vielen Besuche bei anderen Clubs, die Werbung für den MSC Ketsch und die Freundschaft zu anderen Motorradfahrern in aller Welt, wären die Besucher bei unserem alljährlich stattfindenden Motorradfahrertreffen wohl bedeutend weniger gewesen. Insbesondere den Oldtimertag mag man sich ohne Jürgen am Eingangstor, wo er die Teilnehmer mit einem Lachen und per Handschlag einzeln begrüßte, gar nicht vorstellen.

So bleibt uns nun nur noch, seiner Familie, den Verwandten und seinen Freunden unser tief empfundenes Beileid auszusprechen. In unseren Gedanken und in unserem Herzen wir er immer einen gebührenden Platz einnehmen und wir werden uns stets in Dankbarkeit an ihn erinnern.                                                         Volker

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41. Internationales Enderle-Motorradfahrertreffen vom 6. bis 8. Juli

Unser 41. Enderle-Motorradfahrertreffen veranstalteten wir auf unserem Clubgelände im Bruch. Ob der guten Wetterprognosen wurden die Gartenmöbel im Freien aufgestellt. Bereits am Freitag kamen die meisten  Fahrerinnen und Fahrer der Einladung folgend in Ketsch an. Weitere Teilnehmer trafen am Samstag bis zum späten Nachmittag ein. In den Parzellen neben dem Clubgelände entstand wieder ein kleines Zeltdorf.

Wir freuten uns über den guten Zuspruch mit dem dazugehörigen Bilderbuchwetter. Da wurden unter den Teilnehmern alte Bekanntschaften gepflegt und neue Kontakte geknüpft. Bilder von zurückliegenden Enderletreffen  machten die Runde und bereicherten die zahlreichen Benzingespräche. 

Das Treffen fand überwiegend im Freien statt, es entstand  tolle Biergarten-Atmosphäre. Vorsorglich wurde das 8000-L-Pool vorbereitet, dem aber die Aufwärmkraft der Sonne fehlte und nicht überfüllt war.

Für das leibliche Wohl aller Anwesenden sorgte ein fleißiges MSC-Team um Chefin Ulla. Als Leckereien aus der Bratpfanne standen Steak, verschiedene Würste, Wurstsalat und Linsen-und Kartoffelsuppe zur Auswahl, nicht zu vergessen die Kuchentheke. Bei naturtrübem Weizenbier wurde auch über die Erlebnisse der ersten Jahreshälfte geredet.

Hocherfreut zeigten sich unsere Verantwortlichen über den Besuch von vielen Stammgästen sowie von Freunden und Bekannten aus der Region. Das Enderletreffen lebt bei den geladenen Bikern sowie auch bei den Freunden aus der Umgebung von Stammgästen, erfreulicherweise auch aus der Ketscher Bevölkerung.

Vor der abendlichen Siegerehrung der Weitfahrer begrüßte unser Vorstand Reiner die Gäste, die aus allen Himmelsrichtungen kamen, von Ostfriesland und Bremen  bis zum Bodensee und vom Saarland  bis Magdeburg. Auch aus den Nachbarländern Frankreich und Luxemburg waren Biker dabei. Vom Vorsitzenden gab es humorvoll durchgeführt, für die allerkleinsten Teilnehmer kleine Aufmerksamkeiten. 

Für die weiteste Anreise vergab der Vorsitzende Medaillen am Bande  in den verschiedenen Kategorien. Die Einzelfahrerwertung holte sich Johann Oltmanns/Emden, vor Freddy Dopke/Bremen und Thomas Wolf/Magdeburg. Die Damenwertung gewann Heike Sternberg/Bremen vor Christiane Mumm/Waldersloh und Marlene Steinert/Tettnang. Jüngster Fahrer war Fabian Remmers (29) aus Emden. Der älteste Motorradfreak war Gespannfahrer Horst Möginger (74) aus Aalen. Die Gespannwertung gewann Jürgen Hillmann aus Bassum/Bremen vor Dieter Ehrenberg/Rheine, Robert Gesell/Bonn und Beppo Lonien/Luxemburg. Die Clubwertung ging an den MSC Schüttorf vor den MF Dortmund, dem  Alsace Nord MC Haguenau und dem AMSC Alf. Weitere Teilnehmer stammten vom MSC Worms, 1.Mainzer MC, OMC Reichenbach und MC Bruhrain. 

Abschließend wurde resümiert, dass sich die Mehrheit der geladenen Gäste in dieser Saison noch mehrmals trifft.                                                          Text: Jürgen  –  Bilder: Peter

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Grandioser Ketscher Motorsporttag mit 13. Oldtimertreffen

Bereits am Maifeiertag hatte der ADAC-Ortsclub Ketsch (MSC) zu seinem Oldtimertreffen an die Rheinhalle eingeladen. Zum 13. Mal waren Besitzer und Sammler von Oldtimern sowie auch Youngtimern aufgerufen, ihre Schätze wieder zu bewegen und in Ketsch beim Freundschaftstreffen der interessierten Bevölkerung zu präsentieren. Das Treffen im Vorjahr mit ganztägigem Regenwetter ist längst abgehakt. Die Wetterprognosen sagten diesmal einen trockenen Tag voraus. Also wurde auch gleich der übliche Biergarten aufgestellt. Im Rheinhallen-Foyer gab es erstmals vom Team der DLRG-Jugend Deftiges und Leckeres aus der Küche. Der MSC ergänzte das Angebot mit Getränken aller Art bis hin zu Kaffee und Kuchen.

Der Feiertag entwickelte sich zu einem wunderschönen Ausflugstag, an dem viele Maitourer zu Fuß, per Fahrrad und natürlich mit motorisierten Oldtimern beim MSC reinschauten.
Oldieliebhaber aus den Nachbarorten sowie der näheren und weiteren Umgebung mit sehr vielen Stammgästen präsentierten weit über 250 motorisierte Fahrzeuge vor der Rheinhalle. Schon um die Mittagszeit war der vorgesehene Platz voll belegt und der nebenan liegende Festplatz musste mit einbezogen werden.

Teilnehmer aus Alzey, Bexbach, Darmstadt, Groß-Gerau, Heilbronn, Mosbach, Neustadt, Rastatt, Taunusstein sowie viele weitere aus der näheren Umgebung waren anwesend. 12 Clubs, auch die Oldtimerfreunde aus Haßloch, Heidelberg, Hockenheim, Wiesloch sowie die Opel GT IG Bergstraße und IG Südwest waren wieder dabei. Ein Paar aus Straubing, Stammgast beim GT-Treffen Ketsch, ergänzte die Kollegen beim „Heimspiel“.

Diesmal konnte der MSC 80 Fahrzeuge von neuen Teilnehmern verbuchen. Unter den Besuchern aus Ketsch und Umgebung befanden sich auch Bürgermeister Jürgen Kappenstein sowie Ehrenbürger Hans Wirnshofer. Auch mehrere Stammgäste vom Ketscher Enderle-Motorradtreffen waren aus dem Elsass, dem Odewald und dem Saarland angereist. So wurde das Treffen als „überwältigend gut besucht“ registriert. Diesmal wurde wieder deutlich, dass dieses Treffen von Stammgästen lebt, die den Club besuchen.

Die ältesten Fahrzeuge waren bei den Autos: MG 1931, Opel 1800 (1932), Adler Trumpf Cabrio 1934. Bei den Motorrädern waren die Victoria V 99 1937, BMW R 12 1941, JAP Sandbahn-Rennmaschine (GB) 1949 am Ältesten. Die alten Motorroller waren Heinkel Tourist 1954, DKW Hobby 1955 und Heinkel Tourist 1958. Die ältesten Traktoren waren ein Kramer HB 12 1953, Lanz D 1616 von 1956, und ein Holder A12 (1964).
Weitere Hingucker beim Treffen waren: Glas V8 (1965), De Lorean, Flügeltürer (1981), Lancia Delta Integrale (1989), Jaguar E (1968), Rolls Royce, Borgward und mehrere „Straßenkreuzer“ und Sportwagen aus USA. Der Knüller aus USA war wohl der unübersehbare knallrote Ford-Abschleppwagen. Allein aus Ketsch waren 20 Fahrzeuge ausgestellt, davon 11 vom MSC.

Vorsitzender Reiner Kurtz resümierte schon beim Abbau einen überwältigenden Erfolg der Veranstaltung. Sein Dank galt dem Team der DLRG-Jugend, seinem MSC-Team, den Teilnehmern, die mit ihren Fahrzeugen den Weg nach Ketsch gewählt haben sowie den Besuchern aus nah und fern.                                      teu

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