Willkommen beim MSC Ketsch

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Die Vorstandschaft des MSC-Ketsch

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Hauptversammlung mit Teil-Neuwahlen am 5. Februar 2016

Seine Jahreshauptversammlung hielt der ADAC-Ortsclub im Clublokal „Goldenes Lamm“ ab. Neben Berichten der Vorstandschaft standen Teil-Neuwahlen und Planungen für die neue Saison an. Vorsitzender Rainer Kurtz erwähnte in seinem Rückblick die verschiedenen Aktivitäten des Clubs, wie das Glühweinfest an Dreikönig, den Motorsporttag mit dem 10. Oldtimertreffen bei Regenwetter, aber guter Beteiligung, die 38. Ausgabe des internationalen Motorradfahrertreffens, das er als „Hitzeschlacht von Ketsch“ bezeichnete, die aber mit Aufstellen eines Pools gewonnen wurde. Das MSC-Gelände war auch Ziel-Station von Dreierlei, einer Oldtimer-Ausfahrt von drei Clubs aus der Region. Zum vierten Opel GT-Treffen hatte die IG Bergstraße Fahrer auch aus Nachbarländern auf das MSC-Gelände eingeladen.
Daneben gab es den Ausflug zur Weinprobe in Maikammer sowie ein Helferfest im Clubhaus und als Abschluss den Weihnachtsmarktbesuch in Speyer. Am Ketscher „Tag des Ehrenamtes“ wurde der Aktive Rolf Krieger durch die Gemeinde geehrt.
Die Instandhaltungs- und Pflegearbeiten am Clubgelände wurden mit wenigen aktiven Helfern absolviert. Turnusgemäß wurde die Hütte gestrichen und ein Dach am Container montiert. Der Rasenmäher musste erneuert werden. Dank gebühre den fleißigen Club-Handwerkern.
Nach der Winterpause werden am Clubhaus und am Gelände weitere Arbeiten in Angriff genommen.
In seiner Doppelfunktion als Sportleiter berichtete Reiner Kurtz von den aktiven Fahrern, die 53 Fahrziele und Veranstaltungen rund ums Thema Auto und Motorrad absolviert haben, die auch in die Nachbarländer Frankreich, Österreich, Schweiz, Italien und Tschechien führten. Im Terminkalender standen Motorradtreffen, Oldtimer-Veranstaltungen, Auto- und Motorradmessen/Ausstellungen sowie Fahrzeugmuseen. Dank gelte allen, die den MSC bei den Veranstaltungen vertreten haben.
Schatzmeister Heiner Berger berichtete, dass die durchgeführten Veranstaltungen erfolgreich verlaufen seien und die Erhaltungsarbeiten am Clubgelände sowie die Fortsetzung der etablierten Events gesichert sind. Als ADAC-Delegierter des Clubs sprach Berger über die jedes Frühjahr stattfindenden Tagungen im Bereich Nordbaden und der gelungenen Sicherheitswesten-Übergabe an die Schulanfänger der Neurottschule.
Für die Kassenrevisoren bescheinigte Volker Neureither die lückenlose Buchführung des Schatzmeisters, dankte für die gute Arbeit und empfahl die Entlastung. Kollege Dieter Schmidt führte die Entlastung des gesamten Vorstandes durch, dankte der Vorstandschaft für die geleistete Arbeit und führte die anstehenden Wahlen durch. Dabei wurden Reiner Kurtz als 1.Vorsitzender, Heiner Berger als 1. Schatzmeister und Dieter Schmidt als 2. Kassenrevisor in ihren Ämtern bestätigt. Klaus Weber wurde neuer ADAC-Ersatzdelegierter.
Für guten Besuch der Monatsversammlungen gab es Schwarzwälder Schinken-Präsente für
Ute und Heiner Berger, Hermann Menger, Rolf und Ursula Krieger und Bettina Schwab.
Neben den Versammlungen am Monatsanfang gibt es 14 Tage danach beim MSC auch Stammtische, nicht zuletzt auch um auf die Flut der eingehenden Einladungen und Bekanntmachungen zu reagieren. Im Vorjahr wurde dazu in der Saison ein monatlicher Frühschoppen durchgeführt, an dem schon mancher der vielen Freunde vom Oldtimertreffen sowie vom Motorradtreffen zu Benzingesprächen am Clubgelände auftauchte. Diese Neuerung wird beibehalten.
Bei der Terminbekanntgabe wurde das 11. Oldtimertreffen am 1. Mai und das 39. Enderle-Motorradtreffen vom 1. bis 3. Juli genannt. Auswärtige Motorradtreffen führen die Ketscher heuer wieder vom Bodensee bis nach Bremen. Unter Verschiedenes gab es Bekanntmachungen sowie Wortmeldungen mit Anfragen, Anregungen und Wünsche der Mitglieder.                                         Jürgen

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8. Glühweinfest zur Saisoneröffnung am 6. Januar 2016

Zu seinem achten Glühweinfest hatte der der ADAC-Ortsclub am Dreikönigstag als Start ins neue Jahr auf sein Clubgelände im Bruch  eingeladen. Bei nasskaltem Wetter fanden Mitglieder, Freunde und Bekannte aus der ganzen Region „Rund um Ketsch“ den Weg zum MSC. Im Clubhaus und davor an den Stehtischen aber auch am Lagerfeuer war ab Mittagszeit bis Spätnachmittag durchgehend guter Besuch. Neben Glühwein gab’s Punsch und andere Getränke, Servela und Feuerwurst, Chili con Carne, Brezeln, Kaffee und Kuchen sowie Waffeln.

Unter den vielen Stammgästen waren auch die Oldtimerfreunde Heidelberg, die Motorsportclubs aus Oftersheim und Schwetzingen sowie der MC Bruhrain vertreten. Das Fotoalbum von den vergangenen Glühweinfesten machte die Runde. Natürlich wurde viel über Veranstaltungen vom Vorjahr gesprochen, auch über die kommende Saison, einschließlich Ketsch mit dem 11. Oldtimertreffen am Maifeiertag und dem 39. Enderle-Motorradfahrertreffen Anfang Juli. So freuten sich die gutgelaunten Besucher und das MSC-Team über die gelungene Veranstaltung.                                  Jürgen

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Italienische Oldtimer-Rallye als Höhepunkt

Motorsportclub: Vorsitzender Reiner Kurtz ehrt bei Winterfeier am 12. Dezember aktive Fahrer und fleißige Helfer

Zur Winterfeier hatte der Motorsportclub im ADAC ins Gasthaus „Goldenes Lamm“ eingeladen. Ehrungen für Aktivität wurden durchgeführt und ein gemeinsames Essen sowie eine Tombola rundeten das Programm ab.
Mit einem Sektempfang wurden die eintreffenden Gäste im adventlich-motorsportlich dekorierten Saal begrüßt. Vorsitzender Reiner Kurtz begrüßte in seiner „MSC-Familie“ die Mitglieder mit Angehörigen und Freunden. Er gab bei der sehr gut besuchten Feier einen Rückblick auf die Clubaktivitäten der abgelaufenen Saison: Glühweinfest an Dreikönig, Ketscher Motorsporttag mit Oldtimertreffen, Enderle-Motorradfahrertreffen, Opel GT-Treffen, ein Pfalz-Ausflug und ein Helferfest. Der Vorsitzende bedankte sich bei allen, die übers Jahr auf dem Clubgelände aktiv waren, seinen Vorstandskollegen und den Helfern der Veranstaltungen. In seiner Funktion auch als Sportleiter hatte Kurtz die Bilanz der abgelaufenen Saison aufbereitet. Die MSC-Aktiven besuchten Motorradfahrertreffen, Motorsport- und Oldtimer-Veranstaltungen sowie Ausstellungen und Museen für Auto und Motorrad. Insgesamt über 53 Veranstaltungen wurden besucht und führten auch in die Nachbarländer Frankreich, Österreich, Schweiz und Tschechien. Die durchgeführte MSC-Wertung „Aktivität“ beinhaltet diese Touren sowie die Arbeiten am Clubgelände und die Helfertätigkeiten bei den eigenen Veranstaltungen.

Urkunden für die Teilnehmer an der Clubwertung

Urkunden für die Teilnehmer an der Clubwertung

Danach gab es Urkunden für die Aktiven und für die Spitzenreiter Gutscheine als Preise. Reiner Kurtz gewann die Clubwertung vor Jürgen Teuschel, Ulla Kurtz, Peter Geiß, Christian Kurtz, Heiner Berger, Klaus Weber und Dietmar Geschwill. Für seine gute Arbeit mit der Club-Homepage erhielt Volker Neureither ein Weinpräsent, in einer Blechfigur steckend.
Nach einem gemeinsamen Essen wurden mittels einem Beamer Bilder aus der vergangenen Saison als Dia-Schau sowie der Film der Motorrad-Oldtimer-Rallye Milano-Taranto mit Ketscher Beteiligung auf eine Leinwand projiziert und die traditionelle MSC-Tombola, von H. Berger/R. Kurtz in Teamarbeit durchgeführt. Da gab es auch Nützliches für Körper, Haushalt, Hobby und Freizeit.
Hingewiesen wurde auf die nächsten Veranstaltungen, wie der Besuch des Weihnachtsmarktes in Speyer und das eigene Glühweinfest am Dreikönigstag im MSC-Clubhaus zur Begrüßung des neuen Jahres.                                 teu

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MSC beim Ehrenabend der Gemeinde dabei (5. Dezember)

Die Gemeindeverwaltung hatte zur alljährlichen Ehrung von besonders aktiven Vereinsmitgliedern und herausragenden Sportlern in die Rheinhallengaststätte eingeladen.
Wir vom MSC hatten nach einem vorausgegangenen Vorstandsbeschluss termingerecht unser Mitglied Rolf Krieger mit einer Laudatio im Rathaus gemeldet. Rolf Krieger ist seit 1966 Mitglied des MSC Ketsch 1952 e.V. im ADAC. Seit seinem Eintritt in den Verein hat er sich immer mit großem Engagement um die Belange der Motorradfahrer und den Motorsport im Allgemeinen eingesetzt. Lange Zeit war er mit seiner BMW und seiner Frau Ursel und den Vereinskameraden des MSC Ketsch in ganz Europa unterwegs. Seine Touren führten Ihn von Skandinavien bis Sizilien und von Frankreich bis in mehrere Ostblockländer. Und das zu Zeiten, als der „Eiserne Vorhang“ noch bestand hatte. Also ein „Europäer auf Reisen“ im wahrsten Sinne des Wortes.

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Er war auch die treibende Kraft, als das Oldtimer-Treffen am 1. Mai ins Leben gerufen wurde, welches bis heute zu dem TOP-Event´s der Gemeinde zählt. In all den Jahren seiner Vereinszugehörigkeit, opferte er sehr viel Freizeit und ist sich bis heute für keine Arbeit zu schade. Auch beim realisieren unseres Vereinshauses hat er den Verein tatkräftig unterstützt. Bevor das Vereinshaus fertig gestellt war, stand schon als erstes ein Bildstock auf unserem Gelände, welchen er in eigener Regie schuf. Manche Passanten hielten bzw. halten es heute noch für ein Minarett. Durch seinen intensiven Einsatz und seine Kreativität, ist das Gelände heute ein Blickfang für unsere Gemeinde. Mit seinen handwerklichen Fähigkeiten entstand manche weitere Verschönerung auf unserem Gelände, wie beispielsweise Pilze aus Beton, Weihnachtsgrippen sowie eine Lagerfeuerstelle.
Sein Wirken hat den MSC Ketsch positiv geprägt. Wir erfahren dieses immer wieder bei unseren Veranstaltungen. Lob auf der ganzen Linie für dieses sehr schöne Ambiente.
Für die Geehrten des Abends gab es neben ehrenden Worten des Bürgermeisters eine Urkunde sowie den Bildband der Gemeinde „Ketsch im Focus“.                          Jürgen

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Rückblick auf die Saison 2015

Die Motorrad-Tourenfahrer des Motorsportclubs im ADAC hatten nach dem eigenen Treffen bis zum jetzigen Saisonausklang noch viele Einladungen zu Motorradveranstaltungen bei befreundeten Clubs im Kalender.
Zum Gegenbesuch weilten die Ketscher im Elsass beim Treffen des ANMC Haguenau.
Dort wurden zwei Touren in die Umgebung durchgeführt und ein Dart-Wettbewerb veranstaltet. Zum Anlass des 40. Treffens war zum Abendprogramm ein Musiker aufgeboten, der als Double des französischen Rock- und Chansonsängers Johnny Hallyday auch optisch dessen Hits interpretierte. Dieser Künstler lockte zusätzliche Fans, auch mit Motorrädern an.
Beim Treffen in Alf/Mosel gab es eine Rundfahrt im Moseltal und zur Kurzweil
Gaudi-Spiele wie Schubkarren-Slalom und Tauziehen. Auch am Lagerfeuer wurde Benzin geredet.

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Beim 40. Treffen des Alsace Nord Moto Club Haguenau

Eine Tagestour führte auch zum MSC Worms, direkt am Rheinufer mit Lagerfeuer und vielen Bekannten auch aus den Nachbarländern.

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Freundschaftspreis für einen Stammgast beim Twin Club: Peter Geiß

Zum Saisonfinale starteten die Weitfahrer nach Kleinzell, im österreichischen Mühlviertel, wo der Twin Club Wels sein 45. und letztes offizielles Treffen durchführte. Neben zwei Abenden mit Musik und Tanz mit 158 Teilnehmern aus 6 Nationen war eine 86 KM-Rundfahrt mit 113 Motorrädern und einer Einkehr in Wesenufer direkt an der Donau ein Höhepunkt. Bei der abendlichen Siegerehrung gab’s in der Clubwertung einen Pokal für den MSC Ketsch auf dem neunten Platz mit den Fahrern Geiß, Teuschel und Schneider.

In der Oldtimer-Szene hat der MSC einen Knüller in seinen Reihen. In Anlehnung an das italienische Langstrecken-Motorrad-Rennen Milano-Tarent aus den fünfziger Jahren, gibt es eine Oldtimer-Rallye Milano-Taranto, zum 29. Male. Unser Mitglied Volker Neureither war zum wiederholten Male, diesmal auf Moto Guzzi Falcone und hatte Markus Schneider auf Gilera sowie Sigrid Neureither auf BMW dabei. In sechs Etappen absolvierten die Teilnehmer 1770 erlebnisreiche Kilometer quer durch Italien bis an den „Stiefelabsatz“. Mitgebracht hat Sigrid einen tollen Bericht mit dem Schluss: „Am Ende sind alle Sieger“.

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Alex und Markus mit einer Rennlegende: Gianfranco Bonera (Vizeweltmeister auf MV)

Natürlich stand auch die Oldtimer-Gala in Schwetzingen im Terminkalender der Ketscher, wo einige Fahrer dieser ausgesuchten Fahrzeuge beim Ketscher Treffen Stammgast sind.

Wiederum waren die Ketscher interessierte Zuschauer beim Public Race Day, den Hockenheim Classics und den ADAC GT-Masters.

Jetzt fand im MSC-Clubhaus ein Helferabend statt, bei dem alle Aktiven die bei den Clubeigenen Veranstaltungen tätig waren bei guter Stimmung mit einem leckeren Essen belohnt wurden.                                                    teu

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Übergabe von ADAC-Sicherheitswesten

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Milano-Taranto 2015

Milano Taranto. Das ist wirklich eine Legende. Wie soll man sie beschreiben? Diejenigen, die dabei waren, kommentieren sie mit: Einmalig, toll, da muss man dabei gewesen sein, viel Essen, tolle Landschaften, anstrengend ist es auch, hat Spaß gemacht, tolle Kameradschaft und so weiter. Wahrscheinlich ist damit für einen echten Liebhaber italienischer Rennerle auch alles gesagt.

Diejenigen, die nicht dabei waren, können sich oft keinen Reim darauf machen und bleiben verwirrt zurück.

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Um diesen Zustand zu beseitigen und damit alle etwas davon haben, ist dieser Bericht entstanden. Jede Etappe der MiTa zu beschreiben wäre langweilig. Deshalb wird die MiTa dieses Mal aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet:

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etappen

– Mannschaft – Freundschaft – Kameradschaft
– Die Streckenführung
– Der legendäre Nachtstart
– Pfeil as Pfeil can
– Verkostungen
– Schraubereien
– Schöne Landschaften, schöne Plätze
– Begegnungen und Ereignisse am Rande
– Am Ende sind alle Sieger

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Mannschaft – Kameradschaft – Freundschaft

Milano Taranto funktioniert nur, wenn es ein gutes und eingespieltes Team gibt. Nicht nur die Fahrerinnen und Fahrer sind wichtig, sondern alle, die zum Gelingen mit beitragen. Das Gefühl, sich aufeinander verlassen zu können, ist in diesem Zusammenhang ganz wichtig. Nicht nur während der Fahrt, sondern auch während der Pausen, wenn doch hier und da geschraubt werden muss. Fehlen Speichen – kein Problem, jemand hat sicher noch welche dabei. Halten die nicht, gibt es auch noch ein Ersatzrad. Anlasser kaputt? Moment mal, der Chefelektriker hilft. Fäden an der Hand zu ziehen? Wird sofort beim Abendessen von der Chefärztin des Rennstalls erledigt.

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Auch die Fahrer und Fahrerinnen der Begleitfahrzeuge haben somit ihr Bestes gegeben, denn es war nicht immer einfach, dem ganzen Tross bei der mörderischen Hitze zu folgen, Parkplätze zu finden, manchmal kein Essen mehr zu kriegen oder am Ziel zurückgerufen zu werden, weil doch noch ein Moped liegen geblieben ist.

Die legendäre Nachtfahrt

Wie verrückt muss man eigentlich sein, um am 6. Juli 2015 um 00.00 Uhr am Lago Idroscalo in Mailand zu starten? Die Legende von dem berühmten Rennen in den fünfziger Jahren von Mailand nach Tarent zeigt eben immer noch Wirkung. Die Strecke zu bewältigen ist eines, aber das noch mit historischen Motorrädern „unter die Reifen zu nehmen“, ist etwas anderes. Fahrer und Material wird da einiges zugemutet. Nicht nur am Tage, sondern auch in dieser legendären Nacht! Vor dem Start herrscht zunehmend eine angespannte Atmosphäre. Nach Einschreibung und Startformalitäten, letzten Schraubereien, einem Panini zwischendurch, eventuell einer kleinen Mütze voll Schlaf, soweit das wegen der Hitze und Schnaken überhaupt möglich ist, senkt sich endlich um Mitternacht die Startflagge und der Tross wird in die Dunkelheit und Hitze der italienischen Nacht entlassen.

Endlich!

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Da knattern sie wieder los, die Guzzis, Ducatis, Laverdas, Lambrettas, Morinis, MVs, Vespas und alle anderen illustren Marken. Sie schwirren, teilweise spärlich beleuchtet, durch die Nacht, immer auf der Suche nach den nicht reflektierenden Pfeilen – eine zusätzliche Herausforderung! Morgengrauen am Gardasee und Romeo und Julia grüßen uns in Verona beim Sonnenaufgang.

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Pfeil as Pfeil can

Der Pfeil, auch so ein Wahrzeichen der MiTa. Rot und eigentlich immer gut sichtbar angebracht. Stimmt, wenn sich Fahrer bzw. Fahrerin erst einmal „eingelesen“ hat. Der Kreativität waren hierbei von den Organisatoren keine Grenzen gesetzt. Es soll auch eine Teilnehmerin gegeben haben, die heute noch behauptet, während der Nachtfahrt seien keine Pfeile vorhanden gewesen.

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Verkostungen

Wie kann ein MiTa verwöhnter Teilnehmer jemals wieder in Zukunft eine Fahrt überstehen, wenn es spätestens nach 80 Kilometer nicht etwas zu essen gibt?

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Die Tische haben sich gebogen vor Köstlichkeiten und wurden von Nord nach Süd immer reichhaltiger. Dolce Vita pur! So etwas Langweiliges wie Pizza war fast nie dabei!

Schraubereien

unsere Fahrer melden:

Keine unlösbaren Probleme, bis hin zum Totalausfall

Volker:
Schon während der Nachtfahrt sind zwölf Speichen an der Falcone gerissen. Zur Sicherheit war das Hinterrad aus der Falcone von Alex dabei. Austausch bei einem gutem Vino – ein Kinderspiel.

Markus:
Getriebeprobleme an der kleinen Gilera. Konnte nach einer Notreparatur im Straßengraben am nächsten Tag weiterfahren.

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Ansonsten musste bei unseren Fahrern nicht übermäßig geschraubt werden. Kleinere Wartungsarbeiten waren aber immer am Ende der Tagesetappen zu erledigen. Es gab aber immer auch mehrere Totalausfälle, vom Motorschaden, bis hin zu leider auch schweren Unfällen. Die MiTa ist eben keine „Sonntagsnachmittagsausfahrt“.

Schöne Landschaften, schöne Plätze

Die Fahrt von Nord nach Süd abseits von Autobahnen lässt einen die Schönheit Italiens im wahrsten Sinne des Wortes erfahren. Der Zustand der Straßen lässt ahnen, dass so mancher EU-Euro wohl irgendwo im italienischen Nirvana verdunstet und als warmer Regen an uns unbekannter Stelle wieder aufgetaucht ist. Für uns hieß das oft genug Schlaglöcher und Staub. Aber was soll es, sonst gäbe es ja an langen Winterabenden nichts zu erzählen. Die ganze Karawane hat sich durch enge Gassen, winzige Bergdörfer grandiose Berglandschaften, die Via Appia, pittoreske Städtchen und Dörfer geschlängelt und wurde immer wieder auf das Herzlichste empfangen.

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Begegnungen und Ereignisse am Rande

Es sind diese kleinen Ereignisse, die das Salz in der Suppe bzw. in diesem Zusammenhang den Zündfunken bei der MiTa ausmachen. Das können die Zuschauer an der Strecke sein, das Schläfchen am Straßenrand, das Gläschen Weißwein zwischendurch, das Feierabendbier mit den Kumpels in der Eckkneipe oder auch der Klavier spielende Götz am Ende eines langen Tages.

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Jeder hat so seine „Erfahrungen“ gemacht.

Am Ende sind alle Sieger

Samstag. Ankunft in Taranto. Wir sind alle wohlbehalten angekommen. Ein wunderbares Gefühl.

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Wir sind alle Sieger!

Sigrid Neureither

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Beim Enderletreffen Kampf gegen Hitze gewonnen

Zum 38. Enderle-Motorradfahrertreffen hatte der MSC erstmals am ersten Juli-Wochenende auf das Clubgelände im Bruch eingeladen. Bereits am Freitag kam der Großteil der Fahrerinnen und Fahrer der Einladung folgend nach Ketsch. Einige wählten ob der herrschenden Hitzewelle diesmal einen späten Start. Weitere Teilnehmer folgten am Samstag bis zum frühen Abend. Das Beisammensein fand überwiegend im Freien statt, mit vielen Gartenmöbel-Sitzgruppen und Biergarten-Atmosphäre. Das Clubzelt fast ohne Seitenwände, wurde fast nicht gebraucht.

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Die Teilnehmer von nah und fern waren mehrheitlich Stammgäste. Erfreut zeigten sich die MSC-Verantwortlichen auch über den Besuch von Freunden und Bekannten aus der Region. Auch Ketscher Einwohner, mitsamt Bürgermeister Jürgen Kappenstein mit Sohn besuchten die Biker. Das Zeltdorf neben dem Clubgelände war mit 30 Zelten gefüllt. Da wurden alte Bekanntschaften gepflegt und neue Kontakte geknüpft. Fotos von vorherigen Treffen und aus der laufenden Saison machten die Runde und bereicherten die „Benzingespräche“. Wenig bewegen war angesagt, also gab es auch keine Spiele zur Kurzweil. Der gelungene Einfall mit einem Garten-Pool einschließlich Dusche war der Renner des fast familiären Treffens. Die spontan verteilten Gefäße mit Wasserfüllung vor den Stühlen erinnerten wie schon 2010 eher an die bayerische Kurstadt mit Wassertreten als an ein Motorradtreffen. Wieder wurde von „Bad Ketsch“ gesprochen und natürlich besuchten einige das nahgelegene Wellenbad. Der „Hitzeschlacht“ wurde beim MSC mit Wasser begegnet, es gab keine „Ausfälle“. Gleich zwei Teilnehmerinnen hatten in Ketsch ihren Geburtstag, was mit einem vielstimmigen „Happy Birthday“ gewürdigt wurde.

Für das leibliche Wohl aller Anwesenden sorgte ein fleißiges MSC-Team um Ulla Kurtz. Neben Leckereien aus der Bratpfanne wie Kräuterbraten, verschiedene Würste sowie Steaks gab‘s auch Wurstsalat, Linsensuppe, Melone, Eiskaffee und eine Kuchentheke.

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Vor der abendlichen Siegerehrung der eingeschriebenen Weitfahrer begrüßte MSC-Vorstand Reiner Kurtz die Gäste aus der Bundesrepublik, von Schenefeld/Itzehoe bis zum Bodensee und von Kusel bis Magdeburg. Erstmals waren Teilnehmer aus Ingolstadt, Euskirchen und Schüttorf dabei. Aus den Nachbarländern Österreich, Frankreich, Belgien und Luxemburg waren langjährige Freunde angereist. In lockerer, umjubelter Ansage konnte er Pokale an die Weitfahrer in den verschiedenen Kategorien ausgeben: An den ältesten Teilnehmer Aimé Frauenfelder (67) aus Stattmatten/Elsass, die jüngste Fahrerin Franziska Häs (20) aus Hattenweiler/Bodensee, und den Gespannfahrer Gerhard Pfaff aus Breitenbach/Kusel. Die Damenwertung (weiteste Anfahrt) gewann auch Franziska Häs, vor Manuela Seguin/Luxemburg und Franziska Pfaff/Breitenbach. Die Einzelfahrerwertung gewann (der zweitjüngste Teilnehmer) Fabian Remmers aus Emden knapp vor Thomas Wolf aus Magdeburg und Luc van Steenberghe aus Eeklo/Belgien. Die Clubwertung holte sich die Fahrtgemeinschaft „Gmiatlicha Haufe“ aus Markdorf/Bodensee und waren damit der umjubelte Abräumer. Diesmal konnte man eine „Wachablösung“ feststellen, da sich jüngere Generationen auf den vorderen Plätzen befanden. Danach herrschte gute Stimmung, es gab schließlich einiges zu feiern. Noch beim sonntäglichen Frühstück und der diesmal frühen Abreise wurde über die weiteren Treffen der Saison und ein Wiedersehen gesprochen.           teu

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MSC-Aktive on Tour mit Jubiläum in Mainz im Juni

Die laufende Saison brachte den aktiven Fahrern des MSC zwar schon über ein Dutzend Veranstaltungs-Besuche, die aber hauptsächlich auf Messen (Mannheim, Hockenheim, Saarbrücken, Stuttgart) und Ausstellungen (Deidesheim) sowie Sport/Aktion (Hockenheim, HD-Kirchheim, Speyer) und Museen (Ladenburg und Altlußheim) führte.

Im Hinblick auf das vom 3. bis 5. Juli stattfindende 38. Internationale Enderle-Motorradfahrertreffen stand Anfang Juni das dritte Motorradtreffen der Saison im Kalender. Eingeladen hatte der 1. Mainzer Motorrad Club, der sein 40jähriges Bestehen mit vielen, vielen Freunden feierte. Direkt am Rheinufer in Mainz-Kastel, neben der Reduit mit dem Clubheim, war ein Zelt aufgebaut, das bei Bilderbuchwetter Dreh- und Angelpunkt des Wochenendes war. Biergarnituren mit Schirmen waren auch vor dem Zelt platziert und Gartenmöbel unter schattigen Bäumen waren der Renner. Einziger Wermutstropfen war die Zeltgelegenheit für die zahlreichen Camper, wo die Mainzer völlig überrascht waren, wo sie doch im Vorfeld bei der Quartierbeschaffung sehr aktiv waren. An beiden Abenden spielten Live-Bands zur Freude der zahlreichen Gäste aus sechs Ländern. Dazu kamen Freitag- und Samstagabend jede Menge Tagesgäste.

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Auch die MSC-Fahrer Peter und Jürgen fanden als ehemalige Drucker den Weg nach Mainz, dem Mekka der Gutenberg-Jünger und hatten die Aufgabe, eine Motorrad-Trophäe zum Jubiläum zu überreichen. Seit Jahrzehnten sind die „Määnzer“ in Ketsch dabei. Natürlich gab es auch ein Wiederseh’n mit mehreren Anwesenden, die in Ketsch Stammgäste sind und sich schon freuen.

Völlig überraschend erhielt Jürgen als ältester eingetragener Teilnehmer eine Trophäe, selbstgebaut, wie beim Mainzer MC üblich. Zum Jubiläum gab es auch Böllerschüsse sowie ein Feuerwerk. Zur Kurzweil der Gäste gab es umjubelte Mitmach-Spiele wie Motorradreifen-Weitwurf und Skilauf, wobei 4 Personen auf 3 Skiern marschierten.     Teu

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11. Donnersberg Klassik – Zwei MSC`ler unter den Preisträgern

Am vergangenen Samstag fand zum elften Mal die „Donnersberg-Klassik“ rund um den Donnersberg in Kerzenheim/Pfalz statt. Dies war für uns, Markus Schneider auf Gilera 150 Arcore Strada, Stefan Hauck auf Guzzi 500  Nuovo Falcone Sport und Volker Neureither auf Guzzi 500 Nuovo Falcone Tourismo, eine gute Gelegenheit, vor der Langstreckenrallye „Milano-Taranto“ in zwei Wochen, nochmal die Mopedle auszuprobieren und letzte Einstellungen vorzunehmen. Zusammen mit zwei Freunden vom Italo-Rennstall Mudau machten wir uns also früh auf den Weg nach Kerzenheim. Die 65 Kilometer Anfahrt von Heidelberg aus war recht schnell bewältigt und in Kerzenheim warteten schon über hundert Starter mit ihren Motorrädern aus allen Epochen auf den Start zur Rundfahrt. Der ältetste Teilnehmer war an seinem dreiundachtzigsten Geburtstag angereist und das älteste Motorrad stammte aus dem Jahr 1913.

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Die diesjährige Rundfahrt war rund 70 Kilometer lang und es mussten drei Durchfahrtkontrollen angefahren werden, an denen jeweils eine Aufgabe zu lösen war. Entweder mußte etwas geschätzt werden oder es war ein kleiner Parkour aufgebaut, den es fehlerfrei zu durchfahren galt. Im Nennegld von 30 Euro waren auch Gutscheine für ein Mittagessen und Getränke, welche in der Mittagspause gut ankamen. Leider musste die Nachmittagsausfahrt wetterbedingt ausfallen, so dass die Siegerehrung etwas vorgezogen werden konnte. Markus erreichte in seiner Klasse den ersten Platz und wurde mit einem Pokal geehrt. Stefan erreichte in seiner Klasse den vierten Platz, währen ich mich wohl verschätzte und leer ausging.

Fazit: Tolle Veranstaltung, gute Stimmung unter den Fahrern, leider heuer Shitwetter aber die Mopedle haben gehalten. Mailand wir kommen.                  Volker

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