Beim Enderletreffen Kampf gegen Hitze gewonnen

Zum 38. Enderle-Motorradfahrertreffen hatte der MSC erstmals am ersten Juli-Wochenende auf das Clubgelände im Bruch eingeladen. Bereits am Freitag kam der Großteil der Fahrerinnen und Fahrer der Einladung folgend nach Ketsch. Einige wählten ob der herrschenden Hitzewelle diesmal einen späten Start. Weitere Teilnehmer folgten am Samstag bis zum frühen Abend. Das Beisammensein fand überwiegend im Freien statt, mit vielen Gartenmöbel-Sitzgruppen und Biergarten-Atmosphäre. Das Clubzelt fast ohne Seitenwände, wurde fast nicht gebraucht.

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Die Teilnehmer von nah und fern waren mehrheitlich Stammgäste. Erfreut zeigten sich die MSC-Verantwortlichen auch über den Besuch von Freunden und Bekannten aus der Region. Auch Ketscher Einwohner, mitsamt Bürgermeister Jürgen Kappenstein mit Sohn besuchten die Biker. Das Zeltdorf neben dem Clubgelände war mit 30 Zelten gefüllt. Da wurden alte Bekanntschaften gepflegt und neue Kontakte geknüpft. Fotos von vorherigen Treffen und aus der laufenden Saison machten die Runde und bereicherten die „Benzingespräche“. Wenig bewegen war angesagt, also gab es auch keine Spiele zur Kurzweil. Der gelungene Einfall mit einem Garten-Pool einschließlich Dusche war der Renner des fast familiären Treffens. Die spontan verteilten Gefäße mit Wasserfüllung vor den Stühlen erinnerten wie schon 2010 eher an die bayerische Kurstadt mit Wassertreten als an ein Motorradtreffen. Wieder wurde von „Bad Ketsch“ gesprochen und natürlich besuchten einige das nahgelegene Wellenbad. Der „Hitzeschlacht“ wurde beim MSC mit Wasser begegnet, es gab keine „Ausfälle“. Gleich zwei Teilnehmerinnen hatten in Ketsch ihren Geburtstag, was mit einem vielstimmigen „Happy Birthday“ gewürdigt wurde.

Für das leibliche Wohl aller Anwesenden sorgte ein fleißiges MSC-Team um Ulla Kurtz. Neben Leckereien aus der Bratpfanne wie Kräuterbraten, verschiedene Würste sowie Steaks gab‘s auch Wurstsalat, Linsensuppe, Melone, Eiskaffee und eine Kuchentheke.

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Vor der abendlichen Siegerehrung der eingeschriebenen Weitfahrer begrüßte MSC-Vorstand Reiner Kurtz die Gäste aus der Bundesrepublik, von Schenefeld/Itzehoe bis zum Bodensee und von Kusel bis Magdeburg. Erstmals waren Teilnehmer aus Ingolstadt, Euskirchen und Schüttorf dabei. Aus den Nachbarländern Österreich, Frankreich, Belgien und Luxemburg waren langjährige Freunde angereist. In lockerer, umjubelter Ansage konnte er Pokale an die Weitfahrer in den verschiedenen Kategorien ausgeben: An den ältesten Teilnehmer Aimé Frauenfelder (67) aus Stattmatten/Elsass, die jüngste Fahrerin Franziska Häs (20) aus Hattenweiler/Bodensee, und den Gespannfahrer Gerhard Pfaff aus Breitenbach/Kusel. Die Damenwertung (weiteste Anfahrt) gewann auch Franziska Häs, vor Manuela Seguin/Luxemburg und Franziska Pfaff/Breitenbach. Die Einzelfahrerwertung gewann (der zweitjüngste Teilnehmer) Fabian Remmers aus Emden knapp vor Thomas Wolf aus Magdeburg und Luc van Steenberghe aus Eeklo/Belgien. Die Clubwertung holte sich die Fahrtgemeinschaft „Gmiatlicha Haufe“ aus Markdorf/Bodensee und waren damit der umjubelte Abräumer. Diesmal konnte man eine „Wachablösung“ feststellen, da sich jüngere Generationen auf den vorderen Plätzen befanden. Danach herrschte gute Stimmung, es gab schließlich einiges zu feiern. Noch beim sonntäglichen Frühstück und der diesmal frühen Abreise wurde über die weiteren Treffen der Saison und ein Wiedersehen gesprochen.           teu

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